Digitalisierung verschlafen?

Verbandszeitung [unternehmen!] neu erschienen / Firmenreportagen zeigen Know-how in Duisburg, Oberhausen und Mülheim

Verschläft Deutschland die Digitalisierung? Antwort: „Kurz vor dem Absturz geht es betroffenen Branchen noch einmal so richtig gut. Wir sollten den guten Ist-Zustand aber nicht mit einer guten Zukunft verwechseln.“ So sieht es Christoph Keese, Bestseller-Autor („Silicon Germany – Wie wir die digitale Transformation schaffen“) im Exklusiv-Interview mit der [unternehmen!]. Die 24-seitige Zeitung des Unternehmerverbandes ist soeben erschienen. Sie richtet sich an die 700 Mitgliedsunternehmen des Unternehmerverbandes, aber auch an interessierte Leser sowie Meinungsführer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Autor und Springer-Manager Christoph Keese ist davon überzeugt, dass die deutsche Wirtschaft einen kulturellen Wandel braucht. „Wir müssen endlich anfangen, die Digitalisierung als das zu nehmen, was sie ist: Die größte Herausforderung für unsere Zukunft.“ Man müsse nicht das Silicon Valley kopieren, sondern die Mechanismen des digitalen Erfolgs verstehen: „Es geht darum, das eigene Geschäftsmodell zu hinterfragen und seine Produkte aus einer radikalen Kundenperspektive zu betrachten.“ Dem Schwerpunktthema Digitalisierung widmet sich die Verbandszeitung auch in ihrem regionalen Teil: „Früher oder später wird alles digitalisiert“ lautet die Quintessenz aus drei Unternehmertreffen, bei denen in Mülheim Unternehmer, IT-Experten und Forscher zusammenkamen. Gemeinsam werden dabei Ideen entwickelt, um den digitalen Wandel im eigenen Geschäftsprozess zu nutzen.

An Entscheider aus der Wirtschaft richtet sich in einem zweiten großen Interview Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin beim Regionalverband Ruhr (RVR). Dieser stellt in den kommenden drei Jahren zehn Millionen Euro für eine Standortmarketing-Kampagne für die „Metropole Ruhr“ zur Verfügung. Dabei soll es auch um Fachkräfte gehen, so Geiß-Netthöfel: „Wir haben hier über eine Viertelmillion Studierende. Wenn Manager denken: Das Ruhrgebiet ist nicht jung genug und hat zu wenig Fachkräfte – dann ist das einfach ein Irrtum, den wir aufklären müssen.“ Impulse für die Kampagne kommen auch aus der Wirtschaft; der Unternehmerverband bringt sich ebenfalls ein.

In der neuen [unternehmen!] stellt der Unternehmerverband wieder einige seiner Mitgliedsfirmen in Reportagen vor und zeigt damit, was der Mittelstand an Rhein und Ruhr alles zu bieten hat: In Duisburg fertigen 450 Mitarbeiter in filigraner Handarbeit Sonnenschutz-Produkte, in Oberhausen ist ein knallroter Feuerwehr-Oldtimer das Markenzeichen eines auf die Metallindustrie spezialisierten Personaldienstleisters und in Mülheim mausert sich ein junges Unternehmen zum Datenschutz-Spezialisten.

Neben der viel gelesenen Rubrik „Arbeits- und Sozialrecht“, in der 10 Fragen rund um Ausschlussfristen beantwortet werden, blickt die HAUS DER UNTERNEHMER GmbH auf ihre „Traumhochzeiten 2016“ zurück und auf ihre nächsten Seminare voraus. Die Zeitung [unternehmen!] kann als hier abgerufen; gedruckte Exemplare können im HAUS DER UNTERNEHMER in Duisburg-Buchholz abgeholt werden.

Ansprechpartner in der Pressestelle

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Geschäftsführer "Wirtschaft für Duisburg" und Leiter Kommunikation und Marketing

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