Beschäftigtendatenschutz nach der Datenschutzgrundverordnung und dem BDSG

Datum:  - 
Seminar-Nummer: R382018
Ort:HAUS DER UNTERNEHMER, Düsseldorfer Landstraße 7, 47249 Duisburg
Preis: 390,- / 310,-* Euro
Zielgruppe: Unternehmer, Geschäftsführer, Personalleiter, Betriebsräte, Datenschutzbeauftragte, IT-Verantwortliche und Informationssicherheitsbeauftragte, Systemdienstleister, externe Daten-schutzbeauftragte
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Auswirkungen der neuen Gesetzeslage und der aktuellen BAG-Rechtsprechung

Zum 25.05.2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Der Gesetzgeber hat hierzu die Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz im neuen § 26 BDSG zusammengefasst. Was ändert sich hierdurch für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, was bleibt gleich? Zu klären ist zudem, wie mit Betriebsvereinbarungen umzugehen ist. Unabhängig hiervon hat das BAG im Jahr 2017 grundlegende Entscheidungen zur Bedeutung des Datenschutzes im Kündigungsrecht getroffen. Dazu gehört die Frage, ab wann und unter welchen Voraussetzungen eine Videoüberwachung oder ein Detektiv zur Aufdeckung von Straftaten oder gravierenden Pflichtverletzungen eingesetzt werden kann. Ebenso hat sich das BAG mit der Zulässigkeit der Überwachung von Computerarbeitsplätzen und der E-Mail-Korrespondenz befasst.

Das Seminar behandelt umfassend alle Fragen zum aktuellen Arbeitnehmerdatenschutz. Anhand von Beispielen aus der jüngeren Rechtsprechung werden die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung und Rechtsprechung dargestellt. Zudem wird über die ersten Erfahrungen aus der Praxis berichtet.

Folgende Inhalte werden behandelt:

  • Ziel und Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung
  • § 26 BDSG n.F. als zentrale Norm des Beschäftigtendatenschutzes
  • Anforderungen an wirksame Einwilligungen zur Datenverarbeitung
  • Informations-, Löschungs- und weitere Pflichten nach der DS-GVO
  • Umgang mit Krankheitsdaten
  • Auswirkungen der neuen Rechtslage auf Betriebsvereinbarungen
  • Voraussetzungen für offene und verdeckte Überwachungsmaßnahmen
  • Auswirkungen auf das Kündigungsschutzrecht
  • Prozessuale Verwertungsverbote
  • Handlungsempfehlungen für die Praxis

Referenten

David Hagen

Direktor, Arbeitsgericht Krefeld

Herr Hagen begann seine juristische Laufbahn als Rechtsanwalt. Er war an verschiedenen Arbeitsgerichten, insbesondere in Duisburg, sowie dem Landesarbeitsgericht Düsseldorf als Richter tätig. Die arbeitsrechtlichen Fragestellungen aus der täglichen Personalarbeit sind ihm auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als Referent und Einigungsstellenvorsitzender vertraut. David Hagen ist zudem Verfasser von Kommentaren zum Arbeitsrecht.

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Ansprechpartner

Heike Schulte ter Hardt

Referentin berufliche Bildung und Qualifikation

Antje Blumenkamp

Assistenz Weiterbildung

Telefon: 0203 6082-231

E-Mail:blumenkamp(at)haus-der-unternehmer(dot)de